Freitag, 25. Januar 2008

EMO Hannover 2007

Zur Eröffnung der EMO Hannover 2007, der Weltleitmesse für die Metallbearbeitung, präsentiert sich der deutsche Werkzeugmaschinenbau in bester Verfassung. „Nach einem starken ersten Halbjahr haben wir gerade zum zweiten Mal in diesem Jahr unsere Produktionsprognose nach oben korrigiert auf einen Zuwachs von 15%“, berichtet Helmut v. Monschaw, Geschäftsführer des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken, anlässlich der EMO-Auftaktpressekonferenz in Hannover.

Die durchweg hohe Dynamik der Werkzeugmaschinenbestellungen und ein geschätztes Produktionswachstum von mindestens 15% im ersten Halbjahr trieben den Optimismus der Hersteller weiter an, begründet er seine Einschätzung. Mit einem Produktionsvolumen von dann 12,4 Mrd. Euro bricht der deutsche Werkzeugmaschinenbau abermals alle Rekorde

In den ersten sieben Monaten 2007 stieg der Auftragseingang im deutschen Werkzeugmaschinenbau um insgesamt 39 Prozent. Die Bestellungen aus dem Inland wuchsen um 33 Prozent; die Auslandsnachfrage legte um 44 Prozent zu.

EMO Hannover 2007 schiebt Investitionsbereitschaft weiter an

„Das wirtschaftliche Umfeld für die EMO Hannover 2007 ist so günstig wie selten“, resümiert VDW-Geschäftsführer v. Monschaw. Die Messe biete allen internationalen Akteuren im Werkzeugmaschinenbau eine weitere Plattform, ihre internationalen Geschäfte auszubauen. Alle Erfahrungen untermauern, dass das Innovationsangebot auf der Messe die vorhandene Investitionsbereitschaft zusätzlich verstärkt. Bereits 2005 bestätigten viele EMO-Aussteller, dass das positive Investitionsklima auf der Messe weit mehr Vertragsabschlüsse ausgelöst habe als erwartet. Dies wirkte sich auch im Nachgang zur Veranstaltung noch lange positiv auf den Geschäftsverlauf der Aussteller aus.

http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/93057/

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Globaler Werkzeugmaschinenmarkt

Die folgenden Grafik - publiziert durch die FAZ - zeigt eine umfangreiche Übersicht des globalen Werkzeugmaschinenmarktes. Seit Mitte der 90er Jahre hat sich das globale Produktionsvolumen an Werkzeugmaschinen nahezu verdoppelt. Deutschland hat diese Entwicklung zumindest zu 50% mitbestritten. Insgesamt laesst sich klar erkennen, wie die Bedeutung von Werkzeugmaschinen fuer die globale Industrie zugenommen hat.


VDW: Branche wird bis 2008 kräftig wachsen

30.01.2007 | Redakteur/Autor: Ken Fouhy

Frankfurt/Main (kf) – Mit einem prognostizierten Wachstum um 7% auf einen Rekordproduktionswert von 11,5 Mrd. Euro wird der deutsche Werkzeugmaschinenbau im laufenden Jahr weiter an Fahrt gewinnen. Für 2006 meldet der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) einen Zuwachs um 4% auf 10,8 Mrd. Euro. Seit Mitte 2006 entwickele sich der Auftragseingang aus dem Inland noch kräftiger als die Bestellungen aus dem Ausland, so dass der Aufschwung heute auf zwei Beinen stehe, wie VDW-Präsident Carl Martin Welcker betont. Der Verband rechnet damit, dass die Wachstumsphase bis ins Jahr 2008 reichen wird.

Die deutschen Werkzzeugmaschinenexporte erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2006 um 13%. China konnte sich wieder als wichtigstes Abnehmerland behaupten, obwohl die Verkäufe dorthin um 1% auf 597 Mio. Euro zurückgingen. Die Exporte nach Amerika sanken um 2% auf 539 Mio. Euro.

Die Rückgänge wurden aber überkompensiert durch Auslieferungen in die europäischen Länder und die so genannten „Emerging and Developing Markets“. Seit 2000 sind die Exporte in die Emerging Markets von weniger als 1,5 Mrd. Euro auf knapp 3 Mrd. Euro gewachsen. Die Folge war, dass diese Länder heute einen Anteil am Gesamtexport von mehr als 40% erreichen. Die Exporte nach Großbritannien, Österreich und Schweden expandierten im Berichtszeitraum überproportional. Korea, Russland, Indien und Japan waren die Märkte, die sich am stärksten entwickelten.

Auch die WZM-Importe sind 2006 kräftig gestiegen: 15% mehr setzten ausländische Anbieter in Deutschland ab. Besonders gefragt waren Maschinen aus Korea, Taiwan und Japan. Jedoch blieben die Anbieter aus der Schweiz mit 582 Mio. Euro in den ersten neun Monaten die erfolgreichsten ausländischen Lieferanten, gefolgt von Japan, Italien und den USA.

Die Beschäftigung hat sich seit drei Jahren bei 65000 Mitarbeitern stabilisiert. Welcker rechnet für 2007 nicht mit einem spürbaren Aufbau der Stammbelegschaften. Die derzeitige Kapazitätsauslastung liegt bei 91%; der Auftragsbestand reicht für 6,4 Monate.

Thema dieses Blogs

Dieser Blog soll dazu dienen , eine Sammlung an Informationen ueber den Werkzeugmaschinenmarkt zu erstellen. Primaerer Fokus sind dabei Drehmaschinen, Fraesmaschinen, Bohrmaschinen, Saegen bzw. das noetige Zubehoer sowohl fuer die knoventionelle, manuelle Nutzung als auch fuer den CNC-Bereich. Es sollen Trends, Entwicklungen, Angebote, Empfehlungen und vieles mehr aufgezeigt werden.